Schulterdrachen-Wiki

Verbreitung

Schulterdrachen sitzen, wie der Name schon vermuten lässt, gerne auf der Schulter ihres auserwählten Begleiters. Doch sie fühlen sich auch an anderen gemütlichen Plätzen wie dem Sofa, dem Auto oder PC wohl.

Oft findet man sie auch in freier Wildbahn. Besonders Mittelaltermärkte, Fantasy-Events, Gothic-Festivals und LARP-Veranstaltungen zählen zu ihren bevorzugten Revieren. Hartgesottene Exemplare wurden auch schon auf Metal-Konzerten gesichtet.

Vor rund 50 Jahren galten Schulterdrachen als nahezu ausgestorben und zählten lange zu den bedrohten Arten, doch mittlerweile hat sich die Population erfreulicherweise, auch aufgrund des unermüdlichen Einsatzes engagierter "Naturschützer", sehr gut erholt.

Evolution

1. Epoche

Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden die ersten Trollart-Schulterdrachen entdeckt.

Im Laufe ihrer Evolutionsgeschichte entwickelten sie sich weiter, passten sich in Form und Größe ihrer Umgebung und den Bedürfnissen an.

Die beiden links abgebildeten Exemplare stammen noch aus dieser Anfangszeit und werden heute nur noch auf ausdrücklichen Wunsch für "Historiker" und "Ahnenforscher" reproduziert.

Unter Experten wird diese frühe Spezies als Schulterdrache L bezeichnet.

Sollte der Wunsch bestehen, ebenfalls in den Besitz eines dieser frühen Drachen zu gelangen, so ist es in "Ausnahmefällen" möglich einen "schriftlichen Antrag" zu stellen. Wie bei Anträgen jedoch üblich, ist mit einer gewissen Wartezeit zu rechnen.

 

2. Epoche       

Die nächste Generation legte aufgrund guter Umweltbedingungen und  reichlichem Nahrungsangebot an Größe zu. Um die Flugfähigkeit zu erhalten wurden auch die Flügel deutlich größer und passten sich in ihrer Form den Gegebenheiten an.

Wie bei Drachen oftmals üblich, bildete sich eine dreieckige Schwanzspitze heraus. Auch in der Farbvielfalt spiegelte sich ihre nun schon recht große Verbreitung wieder, wenn auch manche Färbungen, aus bislang unbekannten Gründen, wieder ausstarben.

Unter Experten wird diese Spezies als Schulterdrache XL bezeichnet. Auch diese Drachenart ist auf "schriftlichen Antrag" hin noch erhältlich, doch auch hier ist mit einer gewissen Wartezeit zu rechnen.

 

3. Epoche

Nur wenige Jahre später erfolgte ein neuerlicher Entwicklungsschub, ja geradezu ein Quantensprung in der Evolutionsgeschichte der Schulterdrachen.

Noch einmal legte er aufgrund der guten Lebensbedingungen an Größe zu und

  • zeigte partiell die drachentypische Echsenhaut
  • einige entwickelten lichtreflektierende Spots
  • bildete Hörner aus
  • die Füße passten sich den gestiegenen Anforderungen an
  • in kalten Gegenden entwickelte er einen Fellkamm
  • in wärmeren Gefilden einen Zackenkamm

Diese Spezies, unter Experten Schulterdrache XXL genannt, ist noch immer sehr weit verbreitet, ja er dehnt seinen Lebensraum sogar noch weiter aus und es heißt, er sei mittlerweile sogar schon in Gebiete vorgedrungen in denen die Existenz von Drachen gemeinhin bezweifelt wird und habe dort Anhänger gefunden, welche zum Teil aufgrund ungünstiger Lebensumstände ihre Drachenleidenschaft sogar geheimhalten müssen.

 

4. Epoche

In Lebensräumen ohne natürliche Feinde und mit üppigem Nahrungsangebot sind der Artenvielfalt kaum Grenzen gesetzt. Daher wundert es kaum, dass auch kleinere Arten sich wieder vermehrten. So geschehen kurz nach Beginn des von den Menschen so bezeichneten 3. Jahrtausends.

Der unter Kennern als Schulterdrache L2 bekannte jüngste Spross der Drachenfamilie ist bislang der kleinste seiner Art. Dennoch hat er es innerhalb kürzester Zeit geschafft seine Verbreitung auf fast das gleiche Maß auszudehnen wie seine großen Artgenossen.

Außerdem soll er, obwohl wissenschaftlich noch nicht ganz erwiesen, der zutraulichste von allen Schulterdrachen sein.

 

Eine weitere, evolutionswissenschaftlich noch wenig erforschte, Art ist der sogenannte Schulterdrache S.

Auch wenn er sich sowohl vom Körperbau als auch optisch von seinen Artgenossen deutlich abhebt, so gehört er unbedingt zur Familie der Schulterdrachen.

Der ein oder andere "Drachen-Experte" hat schon einmal angemerkt, dass insbesondere die Flügelform auf ein frühes Entwicklungsstadium hindeutet. Jedoch wird in manch anderen Kreisen die Ansicht vertreten, dass es sich hierbei um eine gewollte Spezialisierung handelt. Sind die Flügel doch hervorragend geeignet, sich freundschaftlich oder gar liebevoll um den Hals des von ihm erwählten Begleiters zu legen.

Drachenmagie

Drachenmagie zählt wohl zu den am wenigsten erforschten  Bereichen auf dem Gebiet der Drachenforschung. Es soll an dieser Stelle auch nicht auf alle Gerüchte und Behauptungen eingegangen werden, insbesondere nicht, wenn sie jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren.

So viel sei jedoch gesagt:

1. Telepathie

Nachgewiesenermaßen konnte beobachtet werden, dass insbesondere Schulterdrachen die Fähigkeiten besitzen eine von ihnen erwählte Person auf telepathischem Wege zu rufen, auch wenn sie sich bereits von ihnen entfernt hat. Gelegentlich wurde sogar beobachtet, dass dabei große räumliche oder zeitliche Distanzen  überwunden wurden.

2. Feuerspucken

Ein weiteres oft angesprochenes Phänomen ist das sogenannte Feuerspucken. Drachen sind bislang die einzigen Lebewesen dieser Welt denen diese Fähigkeit nachgesagt wird. Derzeit ist zwar kein lebender Drachenforscher bekannt, der für sich in Anspruch nehmen kann, dieses Phänomen leibhaftig gesehen zu haben, dennoch gilt diese Fähigkeit, auch bei Schulterdrachen, allgemein als unumstritten. Hinzuzufügen wäre, dass insbesondere bei artgerechter Haltung, liebevoller und bei Drachen ganz wichtig: respektvoller Behandlung, bislang keinerlei Brandschäden bekannt geworden sind.

3. Drei Wünsche frei?

Drachen gelten gemeinhin als scharfsinnig und bisweilen sogar etwas hinterlistig, auch ihr stark ausgeprägter Humor ist nicht jedermann zugänglich. Die Frage ist jedoch immer nur, wie und wo sie diese Fähigkeiten einsetzen.

Sollte sich die vom Drachen auserwählte Person als würdig erweisen, hat sie kaum etwas zu befürchten, im Gegenteil, der Drache wird seine Kräfte im Sinne seines menschlichen Gefährten einsetzen und ihm Glück bringen. Wie man sich als würdig erweist, wurde bereits in Kapitel 2 unter Feuerspucken erläutert.

Es wird auch berichtet, dass jeder Drache einen bekannten, sogenannten Rufnamen und einen geheimen Namen hat. Weiß man den geheimen Namen, darf man dem Drachen drei Fragen stellen, die dieser wahrheitsgemäß beantworten muß. Hier wird zu Vorsicht geraten, Drachen sind mächtige Wesen und nicht unbedingt begeistert, wenn jemand Macht über sie hat, daher sei es gut überlegt welche Fragen man stellt.

Weiterführender Link zum Drachenhort im TROLLARTshop

 

 

Diese Dokumentation wird ständig erweitert und ausgebaut. Sie stellt die subjektiven Beobachtungen  und Kenntnisse von TROLLART dar und erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch besteht einklagbarer Wahrheitsgehalt. Stand: Dezember 2011